Vertrieb

Vertrieb

„90 Prozent der Startups, die scheitern, scheitern am Vertrieb“, sagt Klaus Wächter, Vertriebsexperte, Business-Angel, Seriengründer und Erfinder des Startup-Sales-Canvas.

In diesem Kurs lernt ihr, wie man als Startup erfolgreich Produkte oder Dienstleistungen verkaufen kann. Der Vertrieb ist dabei ein entscheidender Faktor für den Erfolg eurer Gründung, denn ohne Verkäufe gibt es kein Wachstum und keine Skalierung. In diesem Kurs werden euch die wichtigsten Aspekte des Vertriebs für Startups näher gebracht und vermittelt. Angefangen bei der Erstellung einer Vertriebsstrategie bis hin zur Umsetzung in der Praxis.

Auszug aus der Themenliste:

  • Mithilfe des Startup-Sales-Canvas die wichtigsten Punkte des Vertriebs benennen
  • Positionierung und Marktversprechen des eigenen Startups definieren
  • Ressourcen planen
  • Konkurrenz analysieren
  • Alleinstellungsmerkmal festlegen
  • Zielgruppen und (Buyer) Personas benennen
  • Vertriebswege festlegen
  • Ziele und KPIs definieren
  • Tools für den Vertrieb nutzen
  • Verkaufsunterlagen anfertigen
  • Eine Vertriebsstrategie aufbauen
Steuern und Finanzen

Steuern und Finanzen

„Nichts in dieser Welt ist sicher, außer der Tod und Steuern“ – dieser Kommentar wird dem US-amerikanischen Staatsmann Benjamin Franklin zugeschrieben und verdeutlicht die Bedeutung von Steuern und Finanzen in unserer heutigen Geschäftswelt. Natürlich gelten die hiesigen Steuergesetze auch für Startups.

Zusammen mit unserem Partner Steven Simons, selbstständiger Finanzplaner und Berater, haben wir für euch die wichtigsten Fakten und Informationen zum Thema Steuern zusammengestellt. Denn besonders in der Anfangszeit eurer Gründung verliert man schnell den Überblick unter den verschiedenen Steuerarten und -abgaben. Wir zeigen euch, wie das Steuersystem generell funktioniert und welche Steuern für Gründer*innen relevant sind und wie ihr mit ein paar cleveren Tipps Geld sparen könnt.

Auszug aus der Themenliste:

  • Grundlagen zum Thema Steuern
  • Grundzüge des Steuersystems
  • Relevante Steuerarten für Gründer*innen
  • Tipps, die du vor der Gründung beachten solltest
  • Weitere Videos und Guides zu steuerrelevanten Themen wie bspw. der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Haftungsausschluss: Wir bieten keine rechtliche Steuerberatung an! Dieser Kurs und seine Inhalte können eine professionelle und individuelle Steuerberatung nicht ersetzen. Er dient lediglich der Orientierung und Sensibilisierung für das Thema Steuern und Finanzen. Trotz sorgfältiger Prüfung können wir nicht für die Richtigkeit aller hier angegebenen Informationen garantieren.

Annika Meier

Annika Meier

Annika Meier unterstützt Menschen dabei, ein selbstbestimmtes und glückliches Leben zu führen. Ihre lange Erfahrung auf verschiedenen Ebenen und ihre sehr breite Ausbildung kommt ihr dabei zugute, Menschen mit individuellen Herausforderungen und Bedürfnissen zu helfen.

„Meine Worte für 2023 sind CONNECTION und COMMUNITY!“ – Annika Meier, Life Coach & Energy Healer.

Die Gründerin: setzt ihr Fähigkeiten nun in ihrer Selbstständigkeit um

Annika ist ganzheitliche Coachin, Yogalehrerin und Reiki-Lehrerin. Ihr generelles Interesse an Gesundheit und Sport zeigte sich schon früh. Während ihrem Bachelor in „Integrative Sozialwissenschaften“ machte sie parallel eine Ausbildung zur Fitnesstrainerin und bildete sich zudem in den Bereichen Ernährung und Entspannung weiter. Schon damals hat sie viele verschiedene Bereiche vereint – „Ich konnte mir gar nicht vorstellen, nur das Eine zu machen“. Ihr Lebensweg hat sie schließlich zum Fraunhofer-Institut geführt, wo sie 3 Jahre als Projektmanagerin im Projekt „Digitale Dörfer“ gearbeitet hat. Ihr kam zugute, dass sie neben der Arbeit beim Fraunhofer parallel ihre damalige Nebentätigkeit weiter aufbauen konnte. „Mit der bewussten Intention in die Selbstständigkeit zu gehen“, beendete sie ihre Tätigkeit beim Fraunhofer und ist seit dem 15.09.2022 offiziell selbstständig.

Die Gründung: „Mein Business ist herzensgeführt!“

Der Weg zur Selbstständigkeit kam bei Annika schleichend. Seit Ende 2016 begann Annika mit dem Bloggen und ihrer eigenen Website. Sie musste lernen, dass zu dem Prozess in die Selbstständigkeit auch dazu gehört, dass etwas nicht funktioniert. So wurde ihr erstes Online Programm 2021 kaum gebucht: „Ohne Community kannst du halt nicht verkaufen, für die Erfahrung lohnt es sich jedoch immer“, stellt Annika fest.

Die ersten Monate nach der Gründung im September 2022 waren schwer. Der erwartete direkte Aufwind ließ auf sich warten. Zudem war Annika sehr streng mit sich selbst, was Arbeitszeiten und Urlaub angeht. Erst als sie losließ, ist ihr alles viel leichter gefallen und auf einmal kamen die Kunden. Heute sagt sie selbst, dass es superwichtig sei, sich diesen Raum zu geben, sich zu entspannen und darauf zu fokussieren, was man schon geschafft hat. „Mein größtes Learning ist, dass ich mehr auf mein Herz und mein Gefühl hören sollte,“ blickt Annika zurück. „Was bin ich? Für was stehe ich? Wo sehen mich auch andere?“ das alles sind Fragen, die Annika geholfen haben, Ihren Fokus zu setzen. Annika erzählt aus ihren Erfahrungen, dass ein Gründungscoach wichtig ist, aber nicht weniger wichtig, als auf ihr Herz und Gefühl zu hören. Ihr Business ist „herzensgeführt“.

Die Kunden: Frauen und Selbstständige

Aufgrund ihrer langen Erfahrung in verschiedenen Bereichen ist Annika, was den Umgang mit diversen Herausforderungen ihrer Kunden angeht, breit aufgestellt. Überwiegend kommen aber Frauen zwischen 25 und 55 und Selbstständige zu ihr. „Ich hatte vor kurzem meinen ersten männlichen Kunden. Das war für mich ein Durchbruch, weil ich sehr hoffe, dass sich auch mehr Männer von meinem Coaching angesprochen fühlen“, berichtet Annika. Ihre gemeinsame Session bezeichnete ihr Kunde als Urlaub für die Seele und genau das ist das, was Annika den Menschen geben will. Ein großer Wunsch von Annika ist, dass sich eine „schöne Community entwickelt und ihre Kunden sich gegenseitig vernetzen“ können. Ein Grundstein dazu ist auch die Telegram-Gruppe: Sister Tribe Kaiserslautern, welche sich vor allem an Frauen im Kreis Kaiserslautern richtet, die etwas im Bereich Yoga und Energiearbeit anbieten.

Die Vision: Menschen sollen von ihrer Energiearbeit profitieren

Die Vision von Annika ist es, jeden einzelnen Menschen dazu zu befähigen, ein selbstbestimmtes und glückliches Leben zu führen. Sie möchte, dass Ihre KundInnen von ihr und ihrer Energie profitieren können und Vertrauen aufbauen. Annika erzählt: „Nicht nur ein Pflaster draufzukleben, sondern langfristig Veränderungen zu schaffen, das ist mein tiefer Wunsch und ich glaube auch genau das macht die Zusammenarbeit mit mir aus.“

So geht es weiter: wachsen und ausprobieren

„Ich möchte natürlich weiter Wachsen und bin gespannt, wo das alles hinführt“ berichtet Annika erfreut. Für September 2023 (28.09.23-01.10.23) hat Sie bereits mit einer Heilpraktikerin ein Retreat in der Eifel geplant. Diese spirituelle Ruhepause bietet die Möglichkeit des Rückzugs aus der alltäglichen Umgebung. Das Motto steht noch aus, aber es wird auf jeden Fall Yoga, Workshops und viel transformative Arbeit geben. „Ich bin gespannt und freue mich auf mehr Kooperation und Vernetzung“ sagt Annika begeistert.

Der Rat von Annika Meier für Gründer:innen von heute:
„Entspann dich! Nimm dir Raum für Urlaub, Freizeit und richte deinen Fokus auf die Selbstständigkeit, denn das ist auch das Ziel. Aber versteife dich dabei nicht zu sehr und hafte dich nicht zu arg an die Vorstellungen der anderen an. Bleib mehr dabei, was du brauchst. Für mich war das größte Learning bei mir zu bleiben und mir den Raum zu geben, genau das nach außen zu tragen, für das was ich wirklich stehe und nicht das, was andere in mir sehen wollen.“

Mehr über Annika erfahrt ihr auf ihrer Webseite oder auf Instagram!

Annika Meier

Finanzierung und Förderung mit der ISB

Finanzierung und Förderung mit der ISB

Ohne Moos, nix los – Finanzierung und Förderung sind das A und O, wenn es um die Unternehmensgründung geht.

Besonders in der Anfangszeit ist es nicht einfach, eine funktionierende und nachhaltige Finanzierung auf die Beine zu stellen. Zum Glück gibt es in Rheinland-Pfalz eine Anlaufstelle, die man bei Finanzierungsfragen um Rat fragen kann. Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz, kurz ISB, ist ein Landesförderinstitut, das sich im Kern auf nachhaltiges Wohnen, kommunale Infrastruktur und natürlich den wirtschaftlichen Standort Rheinland-Pfalz konzentriert. Und um einen nachhaltigen Wirtschaftsstandort zu erschaffen, sind Startups und ihre Innovationen unabdingbar.

Wenn es um die Existenzgründung im Bundesland geht, dann ist die ISB der Dreh- und Angelpunkt für alle Gründer*innen. Egal, ob es um handwerkliche Selbstständigkeit oder technologieorientierte Ausgründungen aus der Hochschule geht, für jedes Konzept steht eine passende Finanzierung zur Verfügung.

Auszug aus der Themenliste:

  • Aufgaben und Instrumente der ISB zur Finanzierung und Förderung
  • Aufgaben und strategische Ausrichtung der ISB in Bezug auf das Gründungsökosystem Rheinland-Pfalz
  • Venture Capital als Finanzierungsinstrument für Startups
  • Gespräch mit dem Kaiserslauterer Startup Baukobox zu Venture Capital​
Creonic

Creonic

Creonic entwickelt und lizensierte, komplexe Funktionen der digitalen Signalverarbeitung in Form von Bauplänen für Mikrochips, die Anwendung in einer Vielzahl von Kommunikationssystemen finden.

„Unsere Chipdesigns finden in den verschiedensten Kommunikationssystemen Verwendung. Beispielsweise haben wir einen Kunden aus dem Bereich New Space Sector, der Kleinstsatelliten herstellt, aber auch die Bereiche Mobilfunk und Datacenter decken wir mit unseren Produkten ab“, erzählt Gründer Timo Lehnigk-Emden.

Die Gründer: Die gemeinsame Promotion war der Start der Reise

Das Gründer-Duo Dr. Matthias Alles und Dr. Timo Lehnigk-Emden haben zusammen im Fachbereich Elektro- und Informationstechnik (EIT) an der TU Kaiserslautern studiert, jedoch durch unterschiedliche Vertiefungen und verschiedene Jahrgänge, sind die beiden sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht begegnet. Das erste bewusste Zusammentreffen, entstand durch die gemeinsame Promotion am Lehrstuhl für Entwurf Mikroelektronischer Systeme im Fachbereich EIT bei Prof. Norbert Wehn. Dort hat das Duo an mehreren Industrieprojekten und Veröffentlichungen zusammengearbeitet.

Die Gründung: Basiert auf den Bauplänen von Mikrochips

Die Idee zur Gründung entstand, während der oben beschriebenen Promotion. Durch die verschiedenen Industrieprojekte sind Matthias und Timo mit ähnlichen Thematiken in Berührung gekommen. Schritt für Schritt entstand der Gedanke, sich mit eigenen Bauplänen für Mikrochips selbstständig zu machen, insbesondere Mikrochips im Telekommunikationsbereich. Das Geschäftsmodell von Creonic basiert dabei auf der Mehrfachlizensierung und ist damit eine Mischung aus Produkt und Dienstleistung. Anwendung finden die Chipdesigns beispielsweise: in Satellitenmodems, Richtfunkverbindungen und kabelgebundenen Übertragungen.

Die Kund*innen: Platzieren ihre Produkte außerhalb der planetaren Grenzen

„Es gibt viele Hersteller, die jedoch auch selbst standardisierte Anwendungen dazukaufen“, erzählt Timo. Den Markt der Mikrochipdesigns kann man in zwei Bereiche aufteilen, einmal der Massenmarkt, dazu zählen beispielsweise USB-Ports und den Nischenmarkt, in welchem sich Creonic einordnet. Damit ist der Kundenstamm zwar kleiner als beim Massenmarkt, aber es gibt weniger Konkurrenz und man arbeitet mit den Kund*innen an passgenauen Lösungen. „Wir haben im Satellitenbereich mehrere Kund*innen aus dem Newspacesektor. Das ist ein Produktionsbereich in der Weltraumforschung, der sich mit der Herstellung von Kleinstsatelliten beschäftigt. So zum Beispiel die Firma Spyer Global, die ca. 70 bis 100 Satelliten mit unseren Chipdesigns im Weltall haben“, erklärt Timo stolz.

So geht es weiter: Wo 5G für viele in weiter Ferne liegt, forscht Creonic schon an 6G

Creonic investiert sehr viel in Forschung und Entwicklung, um neue Produkte im klassischen Segment aufzunehmen. Zudem arbeiten sie an innovativen Themengebiete im Bereich Telekommunikation und streben dort weiteres Wachstum an. Beispielsweise sind sie im Bereich 6G ganz vorne dabei, obwohl die Technologie voraussichtlich erst ab dem Jahr 2030 auf den Markt verfügbar ist. „Durch diese Forschung bekommen wir Einblicke in technologische Entwicklungen, die für unsere anderen Telekommunikationsprodukte wichtig sein könnten und arbeiten nah am Markt. Natürlich profitieren wir auch von dem Kontakt zu neuen Kund*innen und Partnern“, erzählt Timo.

Der Rat von Creonic für Gründer:innen von heute…
„Ich würde jedem der gründen will empfehlen, es zu tun und zwar besser früh als spät. Gerade wenn man noch jung ist, hat man wenig zu verlieren aber viel zu gewinnen.
Die größte Herausforderung, die die meisten unterschätzen, ist es ihre Produkte und ihre Idee auch in Geld umzumünzen. Die tollste Lösung bringt nichts, wenn sie kein wirkliches Problem löst“, rät Timo.

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