In der Natur gibt es keine linearen Prozesse: Alles fließt in Zyklen von Geburt, Wachstum, Tod und Wiedergeburt. Viele Aspekte der vom Menschen verursachten Nicht-Nachhaltigkeit des Planeten sind das Ergebnis des Missverständnisses, dass wir nicht von diesem Naturgesetz beherrscht werden. Tatsächlich machen uns unsere Geschäftspraktiken und das damit verbundene Konsumverhalten blind gegenüber den Auswirkungen der linearen „Take-Make-Waste“-Praxis. Die Natur wird als eine unendliche Ressource missverstanden, die zu nutzen ist und unmöglich erschöpft werden kann.
Das Prinzip wirkt sich auf unser Identitätsgefühl aus und fordert traditionelle Verhaltens- und Konsumentscheidungen heraus, die danach streben, ewig jung, aktiv, gesund und attraktiv zu sein. Es wirkt sich auf industrielle Praktiken aus, mit linearen Wachstumsmodellen, und dadurch auf die verstärkte Nutzung natürlicher Ressourcen bis hin zur Erschöpfung oder Ausrottung.