Versicherungen sind wichtig, egal in welchem Lebensbereich – so auch bei einer Gründung. Wer sich selbstständig macht und ein Unternehmen gründen will, geht insbesondere ein persönliches und finanzielles Risiko ein. Auch das Budget ist in der Anfangsphase meistens knapp. Trotzdem gibt es Dinge, die ihr nicht außer Acht lassen solltet. Denn besonders kleine Fehler können ohne die ausreichende Absicherung sehr teuer werden und vielleicht sogar eure Unternehmensexistenz bedrohen oder zerstören. Nicht nur wirtschaftliche Faktoren können sich negativ auf eure Gründung auswirken, auch plötzliche Erkrankungen der Gründer*innen oder wichtiger Mitarbeiter*innen können das mühevoll aufgebaute Unternehmen in kürzester Zeit ruinieren.
Doch für jedes große und kleine Risiko gibt es die passende Versicherung, mit der sich Gründer*innen gegen finanzielle Schäden absichern können. Aber was müsst ihr versichern? Was solltet ihr versichern und was könnt ich versichern? Diese und weiter Fragen klären wir in unserem IDEENWALD-Pfadfinde zum Thema Versicherungen. Unterstützt werden wir dabei von Willi Fallot-Burghardt, Versicherungsmakler und Experte, wenn es um die Absicherung gegenüber Risiken geht.
Auszug aus der Themenliste:
Pflichtversicherungen: In Deutschland gibt es für bestimmte Berufsgruppen und Selbstständige Pflichtversicherungen, die ihr abschließen müsst. Hier könnt ihr nachlesen, wer von dieser Pflicht betroffen ist.
Risikobewertung: Um euch gegen Risiken zu versichern, müsst ihr die Risiken und Problemfelder erst einmal erkennen.
Checklisten und Informationsmaterial: Diese Checklisten und Broschüren helfen euch dabei, eure unternehmensinternen Risiken besser einschätzen zu können, damit ihr für ein Gespräch mit Expert*innen gut vorbereitet seid.
Pocketwine vermittelt kompaktes Wissen rund um das Thema Wein und bringt auf spielerische Art, Lernen und Genießen zusammen.
„Mit dem Kartenset PocketwineCards kann jeder die Aromen der bekanntesten deutschen Weine besser kennen lernen. Abgesehen von dem Spaß und dem Wissen, welches man z.B. durch das Weinverkostungsspiel erfährt, findet der ein oder andere vielleicht sogar seine ganz persönliche Lieblingsrebsorte.“ – Birgit Heudorfer, Pocketwine.
Die Gründer: Freunde seit ihrer Jugend
Benedict Eninger und Birgit Heudorfer kennen sich bereits seit ihrem 13. Lebensjahr. Benedict hat Weinbau und Önologie am Weincampus Neustadt studiert, eine Ausbildung zum Hotelfachmann gemacht und ist aktiv in der Weinbranche unterwegs. 2019 erlitt er einen Schlaganfall, wodurch sich die Aufgabenbereiche von Birgit und Benedict nochmals neu aufteilten. Auch wenn Benedict aktuell eher im Hintergrund tätig ist, arbeitet das Team zusammen an weiteren Ideen. Birgit vollendete eine Ausbildung im Bereich Foto und Medientechnik und studierte daraufhin Produktdesign an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd. Zurzeit arbeitet sie Vollzeit bei MOJA Design in Stuttgart, möchte sich nun aber mehr dem gemeinsamen Startup widmen.
Die Idee: Sensibilisierung und Beratung der Weinliebhaber*innen
Die Gründung war Benedict‘s Idee, welcher nach unzähligen Wein-Beratungen im Freundes- und Familienkreis den Entschluss fasste, dass eine kompakte Wein-Hilfe hermüsse, zur individuellen Beratung von Weinliebhaber*innen. „Wir möchten möchte die Menschen dafür sensibilisieren, dass man Wein nicht nur nach Farbe oder Etikett kaufen sollte, sondern wie wichtig die eigene Vorliebe ist und wie man diese herausfindet“, sagt Birgit.
Die Gründung: Ermöglicht durch Crowdfunding und viel Zeit
Die offizielle Gründung von Pocketwine erfolgte 2017. „Benedict nahm Kontakt zu mir auf, um das Logo zu entwerfen und uns wurde schnell klar, dass wir uns mit unserem Wissen perfekt ergänzen“, erinnert sich Birgit. Die Beiden entschieden sich dazu, das Startup gemeinsam aufzubauen. So entstand die Produktidee des Kartensets. Zusammen entwickelten Birgit und Benedict die PocketwineCards, die auf privaten Weinverkostungen zum Einsatz kamen und so das jeweilige Publikum begeisterten. Das Kartenset beinhaltet RebsortenCards, WissensCards, BesserwisserCards sowie das Verkostungsspiel PocketwineSommelier. Durch das Verkostungsspiel ermöglichen Benedict und Birgit, Weinverkostungen selbstständig mit Freunden, Kolleg*innen oder der Familie zu veranstalten und spielerisch einfach mit viel Spaß das Thema Wein zu erleben und zu genießen. Anfangs wurde das Projekt „Pocketwine“ von den beiden nur nebenher als Hobby bearbeitet. Sie hatten beide viel mit ihrem Studium und der Arbeit zu tun. 2019 haben Birgit und Benedict dann zusammen eine Crowdfunding-Aktion gestartet, welche ein großer Erfolg war und ihnen die Finanzierung ihres Projektes erleichterte. Durch das Crowdfunding hatte Pocketwine sogleich auch eine Community, die das Startup puschte und ins Rollen brachte.
Die Kunden: Laien, ambitionierte Weintrinker und Weingüter
Die Kunden von Pocketwine könnten nicht unterschiedlicher sein. Darunter befinden sich verschiedene Weingüter, die PocketwineCards zum Teil mit ihren Weinpaketen anbieten und auch als Marketingtool nutzen, ambitionierte Weintrinker*innen die offen und interessiert an neuen Ideen und Ansätzen sind, sowie Laien, die sich Schritt für Schritt an das Thema Wein herantasten möchten. Oft sind Kunden auch ambitionierte Weinbegeisterte, welche ihren Freunden und Bekannten den Schritt in das Thema Wein erleichtern möchten.
Die Vision: Kompakte Beratungshilfe mit Spaßfaktor
Die Vision von Pocketwine ist es möglichst vielen Menschen Weinwissen zu vermitteln und zu zeigen, wie man Wein richtig genießt, anstatt ihn nur zu trinken. Den beiden Gründern ist es dabei wichtig, dass durch ihr Vorgehen die regionalen Produkte bevorzugt werden. „Durch die PocketwineCards bekommt man viele interessante Informationen rund um die jeweiligen Wein- und Rebsorten sowie ihre Herstellung“, erzählt Birgit. Pocketwine hebt so die deutschen Weine hervor, kooperiert mit Weingütern vor Ort und repräsentiert einen gewissen Stolz für die Herstellungsregion. Hierdurch wollen Birgit und Benedict sich zukünftig für die (oft unterschätzte) Qualität und somit den Erwerb regionaler Weine einsetzen und dafür sensibilisieren, dass es nicht notwendig ist Weine aus Italien, Spanien oder Kalifornien zu kaufen, wenn man denn erstmal die Vielfalt und den Genuss der deutschen Weine kennen gelernt hat.
Der Rat von Pocketwine für andere Gründer:innen…. … „Ich denke, man muss mutig sein und sich pushen „einfach mal zu machen“, das Produkt auf den Markt zu bringen, auf das Feedback der Kunden eingehen. Und gerade, wenn es um finanzielle Dinge geht, sollte man sich früher beraten lassen und solche Chancen wie Crowdfunding-Plattformen nutzen.“, rät Birgit abschließend.
Mehr über Pocketwine erfährst du auf ihrer Homepage und auf Instagram.
Die Wissensplattform baukobox enthält interaktive, baukonstruktive Details als Inspirationsquelle und digitales Werkzeug für Architekt*innen und bietet der Bauproduktbranche eine ansprechende Möglichkeit, ihre Produkte im Einbaukontext von realisierten Projekten anschaulich zu präsentieren.
„Wir möchten unsere Plattform schon früh in der Lehre etablieren, denn hier treffen wir auf die Architekt*innen von morgen.“ – Christian Wolf, baukobox GmbH.
Die Gründer: Aus der Lehrtätigkeit zum gemeinsamen Startup
Christian und Sebastian haben an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) zusammen Architektur studiert. Parallel zu Ihren Jobs als Architekten im Büro, kamen sie an der TUK im Rahmen einer Lehrtätigkeit wieder zusammen. In einer späteren gemeinsamen Veranstaltung zur Baukonstruktionslehre entstand die erste Idee zur baukobox. Mit Hilfe eines EXIST-Gründerstipendiums des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie konnten die beiden ihr Team um die Architektin Andra Blanz und Dr. Martin Memmel vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) erweitern und erfolgreich den technischen Prototypen für die heutige Plattform entwickeln. „Ziel der Plattformentwicklung war es, baukonstruktives Grundlagenwissen anhand von Konstruktionszeichnungen und bauteilbezogenen Wissenstexten zu vermitteln und gleichzeitig den Bezug zu Lösungen und KnowHow aus der Bauindustrie herzustellen.“, sagt Sebastian. Christian und Sebastian haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Qualität der analogen Fachliteratur und Bauteilkataloge auf die digitale Ebene zu bringen. Heute können Unternehmen ihre Bauprodukte auf der Plattform interaktiv vorstellen und Architekt*innen anhand Best-Practice-Beispielen baukonstruktive Details recherchieren und passende Bauprodukte finden.
Die Idee: Ein seltener Fall in der Architektur-Szene
Gerade im Bereich der Architektur ist ein Startup abgesehen von der „klassischen“ Gründung eines Architekturbüros eher der Einzelfall. Früh entstand der Kontakt zum Gründungsbüro TU&HS Kaiserslautern. Von da an wurde die Idee von Tag zu Tag konkreter und ein erster eigener Businessplan wurde ausgearbeitet. Aber einen Leitfaden für die Gründung gibt es nun mal (noch) nicht, weshalb die beiden jegliche Themen rund um die Unternehmensgründung recherchieren mussten. „Von der Idee bis zum Start der Finanzierung des Vorhabens vergeht einiges an Zeit“, sagen die Gründer.
Die Gründung: Die Meilensteine auf dem Weg zum erfolgreichen Startup
„Dass wir das Geschäftsmodell validieren konnten war einer der größten Meilensteine für die baukobox“ erzählen beide. Heute sitzt die baukobox mit ihrem Team im Business+Innovation Center Kaiserslautern. So wächst die Plattform seit ihrer Gründung 2018 stetig weiter. Mittlerweile nutzen über 11.000 Nutzer*innen die baukobox als Recherche- und Inspirationsquelle in Studium und Beruf. Auf der anderen Seite präsentieren über 200 Bauprodukthersteller ihre Produkte auf der Plattform im Einbaukontext von Referenzprojekten.
Die Vision: Ein festes Ziel für die nächsten Jahre
Sebastian und Christian haben die Vision, sich als Standard-Recherchewerk für baukonstruktive Details und passende Produkte auf dem Markt international zu etablieren.
Ein guter Hinweis von Sebastian und Christian für Gründer*innen von heute … „Sowohl Gründung als auch Aufbau eines Unternehmens nehmen auch viel private Zeit in Anspruch, was auch bedeutet, sich interdisziplinär mit vielen neuen Aspekten auseinander zu setzen, die über die eigene fachliche Ausrichtung hinausgehen.“
Mehr über die baukobox GmbH erfährst du auf ihrer Homepage und auf Social Media:
„Ich habe wahnsinnig viel Glück, dass ich sehr viel erleben durfte, aber eigentlich seit 25 Jahren im gleichen Büro sitze. Man kann sich selbst verändern oder die Welt um uns herum verändern, der Effekt ist im Prinzip der Gleiche“, so Dr. Stefan Wess, Co-CEO & Geschäftsführender Gesellschafter von Empolis.
Empolis aus Kaiserslautern gehört zu den führenden Anbietern von Softwarelösungen in Deutschland basierend auf Künstlicher Intelligenz. Mit ihren intelligenten Assistenten hat das Unternehmen sich auf Industrieunternehmen spezialisiert und vertreibt ihre Systeme unter dem Slogan DECIDE.RIGHT.NOW.
Der Gründungsvater: Stets von der Forschung getrieben
Der Gründungsvater von Empolis war Prof. Michael Richter. Er war ebenfalls der Doktorvater von Stefan und außerdem einer der Gründungsdirektoren des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). Prof. Richter hat in seiner Funktion als Lehrstuhlinhaber für „Wissensbasierte Systeme“ des Fachbereichs Informatik an der TU Kaiserslautern die Entstehung von Empolis maßgeblich mitgestaltet und durch die Betreuung und Vergabe vieler fachspezifischer Forschungsarbeiten vorangetrieben.
Die Idee: Aus einem Forschungsprojekt entstanden
An der TU Kaiserslautern gab es einen großen Sonderforschungsbereich, in dem sich Stefan und seine damaligen KollegInnen auf eine Technologie namens Case-based Reasoning, also fallbasiertes Schließen, konzentriert haben: „Wir haben am Lehrstuhl mit 10 bis 20 Personen über die Entwicklung eines erfahrungsbasierten Systems promoviert. Unser Forschungsfeld konzentrierte sich darauf, wie Menschen agieren und basierend auf Erfahrung lernen, um mit neuen Situationen durch zuvor Erlebtes umzugehen“, erzählt Stefan. Aus diesen Promotionsarbeiten und der dazugehörigen Forschung entstand die Technologie hinter Empolis, welche bereits in der Entwicklung von der Gesellschaft für Informatik als eine der wichtigsten zehn Technologien aus Deutschland im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) ausgezeichnet wurde. An der Entstehung dieser Technologie waren unzählige Forschungsarbeiten am Fachbereich Informatik der TU Kaiserslautern beteiligt. Darüber hinaus gab es Kooperationen mit internationalen Partnern aus Frankreich oder Irland. Letztlich wurden die ersten zukünftigen Kunden auf der Forschungsprojekt aufmerksam.
Die Gründung: Von der Firma Pfaff angetrieben
Die erste wesentliche Anfrage zum Einsatz der erforschten Technologie kam von der Firma Pfaff, dem damals größten Hersteller für Nähmaschinen aus Kaiserslautern. Allerdings wollte das Unternehmen nicht mit einer Universität zusammenarbeiten und stellte die Bedingung, dass aus dem Forschungsprojekt eine Ausgründung erfolgen müsse. Hintergrund war, die Befürchtung, dass das Projekt andernfalls nicht verlängert würde und das System in diesem Zuge nicht mehr gepflegt wird. Also gründeten Richter und ein Teil seines Teams die Firma tec:inno, die später in Empolis umbenannt wurde. Stefan war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr dabei, da er bereits für eine internationale KI-Firma in den USA arbeitete. Als aber der Anruf aus Kaiserslautern kam, zögerte er nicht lange und nahm die Position als Geschäftsführer an: „In dem US-Konzern, für den ich damals arbeitete, waren die Gestaltungsmöglichkeiten sehr eingeschränkt und ich hatte nicht mehr viele Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln, also dachte ich mir, ich kann es ja mal versuchen. Zu dem Zeitpunkt als ich als Geschäftsführer dazu kam waren wir zu dritt, wir sind wahnsinnig schnell gewachsen und heute habe ich 250 KollegInnen!“
Hilfen und Hürden: Geförderte Projekte und Personalmanagement
Sehr hilfreich für die Gründung von Empolis waren geförderte Forschungsprojekte und die rheinland-pfälzischen Landesprojekte. Ohne diese Unterstützungen würde es das Unternehmen heute nicht geben: „Gerade am Anfang muss ich auf die Finanzierung achten, ich glaube das ist vielen GründerInnen so nicht bewusst. Es gab Zeiten, da konnten wir eine Bestellung nicht zahlen und waren auf die Auslage eines Mitarbeiters angewiesen“, erzählt Stefan. Nach und nach wuchs das Unternehmen und stellte neue MitarbeiterInnen ein, womit auch eine besondere Verantwortung einherging. Dabei war eine oft genommene Hürde, die neuen Stellen mit den richtigen Personen zu besetzen: „Den größten Fehler, den ich je gemacht habe und den ich immer wieder machen werde, ist auf die falschen Menschen zu setzen. So ein Unternehmen wird immer von Menschen getrieben und skaliert nicht über die Zahl, sondern über die Qualität der Menschen“, sagt Stefan.
Die Kunden: Von Heizsystemen bis zur Automobilsoftware
„Wenn du eine Heizung zu Hause hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwo ganz hinten eine Empolis Software genutzt wird, sehr groß“, berichtet Stefan. Darin spiegelt sich aber auch ein Problem von Empolis, sie agieren im Business-to-Business-Bereich, was bedeutet, dass sie nicht für den Endkunden produzieren, sondern für Firmen. So ist am Ende ausschließlich das Label der jeweiligen Firma auf dem Produkt zu sehen. Umso wichtig ist es hier zu betonen, wer beispielhaft zu den Kunden vom Empolis zählt: BMW, Bosch, Buderus, Porsche oder Würth betreiben Systeme auf Basis der Empolis-Softwarelösungen.
Der USP: Erfahrungsbasierte Softwarelösungen für Industrieunternehmen weltweit
Von Beginn an hat Empolis nur Lösungen für Industrieunternehmen angeboten und ist sich mit dieser Linie bis heute treu geblieben. Der Fokus liegt darauf, Lösungen anzubieten, die an das bestehende System ankoppeln und die Menschen vor Ort dabei unterstützen ihre Aufgaben schneller durchzuführen. „Wir haben schnell gelernt, dass je spezifischer man in der Kommunikation ist und je genauer man sich einen Bereich aussucht, desto erfolgreicher ist man. Das fällt gerade Wissenschaftlern schwer, weil sie dafür bezahlt werden Probleme zu suchen und das möglichst groß zu machen“, berichtet Stefan. Die Softwarelösungen von Empolis wurden über die Jahre hinweg immer effizienter, da man sich viel Know-how über den Maschinenbau der Kunden angeeignet hat und dieses Wissen auch bei neuen Systemen oder neuen Kunden anwendet. Eine Besonderheit ist sicherlich, dass die Lösungen von Empolis für die ganze Welt sind, das heißt, dass sie auch für Konzernstandorte außerhalb von Deutschland funktionieren.
Die Vision: Passgenaue Mensch-Maschine-Kommunikation
Die Vision ist, dass alle Maschinen durch die Empolis-Software so intelligent werden, dass sie mit den NutzerInnen kommunizieren und der sogenannte intelligente Assistent noch viel mehr zum Einsatz kommt: „Wenn die Maschinen mit dem Menschen und untereinander kommunizieren würden, wäre das eine riesige Chance für die deutsche Industrie, um ihr Know-how zu digitalisieren. Das wirtschaftliche Rennen um die Digitalisierung im Maschinenbau hat noch gar nicht richtig begonnen, und aufgrund der Komplexität wird es noch mindestens zwei Dekaden dauern, bis die Systeme ausgereift sind“, so Stefan.
Stefans Rat für andere GründerInnen… „Ihr solltet eure Idee immer mehrere Testkunden ausprobieren lassen, denn ihr wollt ja nicht nur einen Kunden glücklich machen, sondern den ganzen Markt bedienen. In Deutschland kann euch bei der Gründung eigentlich nichts passieren, im schlimmsten Fall geht ihr insolvent. Gerade in Kaiserslautern mit den vielen Ingenieuren ist die Gründung definitiv eine Option. Würde ich den Stefan von damals noch einmal treffen, würde ich ihm empfehlen, sofort bei Empolis einzusteigen und nicht erst fünf Jahre später“, rät Stefan.
Mehr über die Empolis GmbH erfährst du auf ihrer Homepage und auf Social Media:
In unserem Februar-Vortrag MindShift „Circular Economy – Weniger schlecht ist nicht gleich gut“ am 16. Februar 2022 geht es darum, Nachhaltigkeit neu zu denken.
Ist die Kreislaufwirtschaft als regeneratives Ressourcensystem der richtige Weg, um Nachhaltigkeit zu erreichen? Muss man vielleicht das System komplett neu denken, um etwas wirklich Nützliches zu schaffen? Oder reicht es schon, weniger schädlich zu sein?
Prof. Braungart, Mitgründer der NGO Cradle2Cradle geht sogar noch weiter und sagt: „Weniger schlecht ist nicht gleich gut!“
Mit dieser Aussage werden wir auch unsere Diskussion einläuten. Die für uns wichtigste Frage dabei lautet nämlich: Wie können wir ALLE etwas Nachhaltiges beitragen, indem wir eigene Ideen entwickeln undumsetzen?